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Ausbildungs zum PTBS - Assistenzhund

PTBS - Assistenzhundeausbildung

PTBS-Assistenzhunde zählen weder zu den «normalen» Hunden noch zu den Therapiehunden, sondern zu den Assistenzhunden. Einen PTBS – Assistenzhund dient einer einzelnen Person, welche auf Grund von einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung Einschränkungen im Alltag erleben. Ziel ist es, dass der PTBS-Assistenzhund aktiv den Alltag der betroffenen Person erleichtert, Einschränkungen mindert und die Lebensqualität erhöht sowie Hoffnung schenkt. Der Assistenzhund liebt es bei seinem Menschen zu sein, egal ob dieser einen guten oder einen schlechten Tag hat.

Die Hundeschule Hui’ana bietet die Selbstausbildung an – sprich ich begleite euch auf
dem Weg euren Hund zum Assistenzhund auszubilden. Ich bilde keine vollständig
ausgebildeten PTBS-Hunde zum Verkauf an (Fremdausbildung).

 

 


Aufgaben des PTBS-Assistenzhundes
Der PTBS – Assistenzhund leistet äusserliche Aufgaben, welche für Dritte sichtbar sind, zudem verarbeitende

Aufgaben, welche für Aussenstehende unsichtbar sind. Zu den verarbeitenden Aufgaben gehört das

natürliche Verhalten des Hundes, welches gefördert und genutzt wird. Sodass der Assistenzhund seinen

Menschen in schwierigen Situationen unterstützen kann. Z.B. In einem leeren Raum überprüft der Hund,

ob Menschen vorhanden sind. Ist der Raum leer, bleibt der Hund ruhig, ist jedoch ein Mensch vorhanden,

zeigt dieser den Menschen an, indem er ihn begrüsst.

Zu den verarbeitenden Aufgaben zählt das regulierende Verhalten des Hundes, in welchem er durch ein Kommando den Menschen auf ein bestimmtes Verhalten aufmerksam machen.

z.B. Der Assistenzhund weist seinen Menschen mittels Kommandos auf ein Flashback hin, so kann die Person die erlernten Methoden zur Kontrolle von Flashbacks anwenden.
Hierbei kann der Assistenzhund durch seine Nähe helfen. Wie die Hilfe des Assistenzhundes aussehen kann, ist abhängig von den Bedürfnissen des Menschen.

 

Die Ausbildung zum PTBS-Assistenzhund wird individuell auf den betroffenen Menschen und dessen Bedürfnisse und Einschränkungen angepasst. Zu einem erfolgreichen Einsatz eines PTBS-Assistenzhundes ist eine begleitende Psychotherapie wichtig, in welcher die betroffene Person Methoden zur Regulation von Panikattacken, Dissoziation, Flashbacks, etc. erlernt. Der Assistenzhund kann eine Unterstützung darstellen, ist jedoch kein Ersatz für eine Psychotherapie.

 

  • Ausgebildete PTBS-Assistenzhunde tragen in der Öffentlichkeit eine Kennweste
    auf welcher «Assistenzhund» geschrieben steht. Das Umfeld erkennt auf Grund der
    Weste
    , dass eine Krankheit vorhanden ist, jedoch nicht welche.
    Dies sollte dir bewusst sein. 

IV
Finanzierung über die IV

Die IV leistet keine finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung für PTBS-Assistenzhunde. Um einen

genaueren Einblick über die finanziellen Unterstützungsgelder für Assistenzhunde zu gewinnen kannst

du dich unter folgendem Link in Kapitel 14.06 einlesen. 

https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1976/2664_2664_2664/de

 

Zulassungsbedingungen zur Ausbildung

 

  • Du benötigst einen Hund, entweder ist dieser bereits vorhanden oder ich unterstütze dich gerne bei der Auswahl eines passenden Vierbeiners.

  • Ein Schreiben der behandelnden Psychologin/Psychiaterin oder des behandelnden Psychologen / Psychiaters, in welchem die Diagnose komplexe posttraumatische Belastungsstörung festgehalten sein muss. Zudem soll in diesem Schreiben kurz bestätigt werde, dass du weiterhin in Therapie bist.

  • Bereitschaft zu einem offenen Dialog über Bedürfnisse, Ängste und Wünsche, damit ich euch bestmöglich unterstützen kann.

 

Durchführung
Du kannst dich mittels Kontaktformular bei mir melden und wir vereinbaren einen Termin. In der ersten Lektion möchte ich in einem gemeinsamen Gespräch erfahren, welche Bedürfnisse du hast und welche Charaktereigenschaften dein Hund mitbringt. Wir gleichen deine Wünsche mit dem natürlichen Verhalten deines Hundes ab und evaluieren zusammen, auf welche Art und Weise dein Hund dich unterstützen kann. Dann würden wir bereits beginnen erste Hilfestellungen einzuüben. Die folgenden Lektionen fokussieren vor allem die versch. Hilfestellungen, welche wir an unterschiedlichen Orten (Schweregrad aufsteigend) einüben.

Die Ausbildung wird abgeschlossen, sobald die Theorie-Prüfung erfolgreich abgeschlossen wurde und der Hund in den gefragten Situationen (ÖV, Restaurant, leere Räume, Bahnhof, Stadt, etc.) erfolgreich Hilfestellungen anbietet. Der praktische Teil wird während den Lektionen evaluiert, es wird keinen expliziten praktischen Prüfungstermin geben. Die theoretische Prüfung kann mündlich oder schriftlich abgelegt werden, Fokus liegt auf der Stresserkennung / Ethik und Ideen zur Hilfestellung für den Hund.

 

Kosten

  • 150.- / Lektion (ca. 60 Minuten)
    Je nach Distanz fallen Reisespesen an.

  • Es gibt kein Abo, da jedes Team unterschiedlich lange braucht.

  • Keine Ratenzahlung möglich.

Ich würde mich freuen dich und deinen Hund bei mir im Training 
begrüssen zu dürfen. 

 

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